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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 08. Mai 2005 um 14:15 Uhr |
 Der Ort erstreckt sich mit seinen Häusern auf einem Schwemmfächer eines von Süden her in den waldfreien Buntsandsteinabfall eingeschnittenen Baches am Rande der Schmalkaldeaue. Eine Urkunde nennt Haindorf erstmals 1335 (Henneberger Urbarium 2, 33), als die Grafen von Henneberg-Schleusingen dem Stift Schmalkalder Güter "in der marke des dorfs Hayendorf" verkauften. Der Ort war Bestandteil des Amtes Schmalkalden, wo er 1340 als Hegindorff erscheint, als eine Siedlung im umhegten Gelände.
1589 war es eine Pfarrei, 1611 wurde es eine Vikarie und seit 1747 ein Filial von Schmalkalden. Das Patronat besaß 1585 der Landgraf. Mittelschmalkalder und Volkerser gingen in Haindorf zur Kirche. 1619 gehörte der Ort zum Oberamt Schmalkalden. 1807 war er dem Kanton und dem Friedensgerichtsbezirk Schmalkalden und 1813 wieder zum Amt Schmalkalden zugeteilt. Ab 1821 war der Ort der Kreisverwaltung und dem Landgerichtsbezirk Schmalkalden unterstellt. Am 01.07.1950 wurde der Ort zu Mittelschmalkalden eingemeindet. 1585 waren im Ort 12 Haushalte mit ca. 50 Einwohner beheimatet; 1827 116 Einwohnern. 1900 wohnten 266, 1936 360 und 1948, 491 Einwohner in Haindorf. Zur Zeit wohnen in der Ortschaft 625 Einwohner. Ein bemerkenswertes Baudenkmal stellt die Dorfkirche dar, die sich unmittelbar an der Straße hinter einer Mauerumfriedung erhebt. Sie wurde in den Jahren 1444-1467 als Wallfahrtskirche Sankt Maria und zum Heiligen Kreuz errichtet und stellt die älteste Dorfkirche des Dekanats Schmalkalden dar. Das im Stil der Spätgotik aus Sandstein erbaute Gebäude erhebt sich an der Stelle einer älteren Wallfahrtskapelle, die dem Neubau weichen musste. Im Inneren birgt die Kirche eine in Sandstein gehauene sogenannte "Krippe", die ursprünglich wohl ein "heiliges Grab" dargestellt hat. Bearbeitet: Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Februar 2009 um 09:27 Uhr |