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Breitenbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 08. Mai 2005 um 14:08 Uhr
Der Ortsteil BreitenbachErwähnung fand der Ort bereits 1285, 1286 im Henneberger Urbarium 1, 44, 45 als Breitinbach. 1585 fand es als Breidenbach, Dorf im Amt Schmalkalden, in der Bestandsaufnahme des Landgrafen von Hessen seine Erwähnung.
1384 schenkte Graf Heinrich XI. von Henneberg-Schleusingen dem Kapitel die Wüstung zu Wünisdorf (Unsdorf) zu einer ewigen Messe, und 1390 wird das Dorf Breitenbach bezeichnet als gelegen unter Wünczdorf (Henneberger Urbarium 3. S 212 u. 4 S 44 Nr. 64). Um 1510 bezogen das Präsenzamt und 1520 das Obleiamt Einkünfte aus dem Dorf.
1513 betrieb das Stift von Schmalkalden einen Teil seiner Schafzucht in Breitenbach.

Breitenbach (367 m ü.M.) liegt in einem Seitental des Stillergrundes, das etwa auf halber Strecke in einem Seitental zwischen Mittel- und Springstille von Südwesten her in das Tal einmündet. Die Bewohner betrieben sowohl in den Talniederungen wie auch auf den umgebenden Buntsandstandhöhen Landwirtschaft.
Nahe Breitenbach, am Eingang des Breitenbacher Grundes, lag Helfers (Unterbreitenbach), ein Ort der bereits seit dem 13. Jahrhundert wüst liegt.

Breitenbach wurde im Mai 1974 zur Gemeinde Mittelstille eingemeindet (Beschluß des Rates des Kreises Schmalkalden Nr. 127-26/94).

Einwohnerstatistik:
1585 bestand der Ort aus 17 Haushalten mit ca. 70 Einwohnern, im Jahr 1832 waren es 18 Wohnhäuser mit 91 Einwohnern.
1897 = 163 Einwohner
1910 = 167 Einwohner
1935 = 195 Einwohner
1948 = 269 Einwohner
Zur Zeit wohnen in der Ortschaft 200 Einwohner.

Bearbeitet: Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Februar 2009 um 09:26 Uhr
 
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